Leben - ohne Medikamente
Mein Schwiegervater meldete sich gemeinsam mit seiner (zweiten) Frau zu einer Anlitzdiagnose. Eine solche wird von Therapeuten durchgeführt, die mit Schüsslersalzen arbeiten und in Anlitzdiagnose ausgebildet sind.
Als die beiden beim Termin erschienen, wurden sie unter anderem auch gefragt, welche Medikamente sie einnehmen. Die Antwort meines Schwiegervaters (78) erstaunte die Therapeutin sehr: keine Medikamente. Ihn plagt weder Bluthochdruck, noch sonst etwas, wofür er Medikamente nehmen müsste. - Einzig eine Brille trägt er seit etwa zehn Jahren, und seit einem halben Jahr ein Hörgerät.
Nun kann man fragen, wie lebt denn dieser Mensch, dass er mit seinen 78 Jahren ohne Medikamente auskommt? Er ist ein bisschen übergewichtig, treibt keinen Sport, aber arbeitet nach wie vor in der Landwirtschaft (Biobauenrhof) mit. Er kommt täglich an die frische Luft, sonntags unternimmt er meistens einen Ausflug mit seiner Frau, und nimmt am gesellschaftlichen Leben des Dorfes teil.
Er trinkt täglich seine zwei, drei Gläser Most, morgens eine Tasse Kaffe, er liebt ein Stück Geselchtes am Jausenbrett, und der der Rest der Mahlzeiten besteht überwiegend aus saisonalen (Bio-) Lebensmitteln. Seine Arznei: täglich einen Apfel.

Mir ist das gar nicht so sehr bewußt gewesen, dass das heutzutage etwas Seltenes ist, wenn Menschen mit 78 Jahren ohne Medikamente auskommen.
Als die beiden beim Termin erschienen, wurden sie unter anderem auch gefragt, welche Medikamente sie einnehmen. Die Antwort meines Schwiegervaters (78) erstaunte die Therapeutin sehr: keine Medikamente. Ihn plagt weder Bluthochdruck, noch sonst etwas, wofür er Medikamente nehmen müsste. - Einzig eine Brille trägt er seit etwa zehn Jahren, und seit einem halben Jahr ein Hörgerät.
Nun kann man fragen, wie lebt denn dieser Mensch, dass er mit seinen 78 Jahren ohne Medikamente auskommt? Er ist ein bisschen übergewichtig, treibt keinen Sport, aber arbeitet nach wie vor in der Landwirtschaft (Biobauenrhof) mit. Er kommt täglich an die frische Luft, sonntags unternimmt er meistens einen Ausflug mit seiner Frau, und nimmt am gesellschaftlichen Leben des Dorfes teil.
Er trinkt täglich seine zwei, drei Gläser Most, morgens eine Tasse Kaffe, er liebt ein Stück Geselchtes am Jausenbrett, und der der Rest der Mahlzeiten besteht überwiegend aus saisonalen (Bio-) Lebensmitteln. Seine Arznei: täglich einen Apfel.

Mir ist das gar nicht so sehr bewußt gewesen, dass das heutzutage etwas Seltenes ist, wenn Menschen mit 78 Jahren ohne Medikamente auskommen.
rosenherz - 21. Apr, 10:45
Köppnick - 22. Apr, 19:12
Außer ein bisschen Glück könnte das Erfolgsrezept dieses älteren Herrn darin bestehen, dass er keine Ärzte aufsucht. Ich habe nämlich gehört, dass Menschen, die keine Ärzte aufsuchen, gesünder sind. Genauso wie Leute, die öfter Geburtstag feiern, eine höhere Lebenserwartung haben. ;-)
rosenherz - 22. Apr, 19:21
Doch, doch, der ältere Herr geht zum Arzt - einmal im Jahr zur jährlichen Gesundenuntersuchung. Und das schon seit fast dreißig Jahren.
Man könnte ja meinen, er habe eine gute Kindheit gehabt, und ein glückliches Leben, dass er so gesund geblieben ist. Irrtum! In den Kriegsjahren hatte seine Familie alles an Hab und Gut verloren, als die Russen vor ihren Augen Haus und Hof niederbrannten, und die Familie war dann aufs Betteln angewiesen.
Man könnte ja meinen, er habe eine gute Kindheit gehabt, und ein glückliches Leben, dass er so gesund geblieben ist. Irrtum! In den Kriegsjahren hatte seine Familie alles an Hab und Gut verloren, als die Russen vor ihren Augen Haus und Hof niederbrannten, und die Familie war dann aufs Betteln angewiesen.
Gregor Keuschnig - 23. Apr, 13:07
Ich habe neulich so etwas wie eine "falsche Bewegung" gemacht und hatte rund sechs Wochen Schmerzen im LWS-Bereich. Zum Arzt bin ich erst diese Woche gegangen; es klingt jetzt ab, aber ohne direktes Zutun des Arztes. Ohne selbstverordnete Schmerzmittel hätte ich weder schlafen noch einigermaßen schmerzfrei gehen können (sitzen war möglich). Alle sagen, es hängt damit zusammen, dass ich keinen bzw. zu wenig Sport betreibe (ich hatte tatsächlich mit dem regelmässigen Besuch eines Fitness-Centers ausgesetzt). Ich bin, das gebe ich zu, medikamenten-affin. Aber eine Wohltat war es schon - genau wie es jetzt wieder eine Wohltat ist, ohne das Zeug schlafen zu können.
SCHLAGLOCH - 24. Apr, 18:17
Hallo Rosenherz! Deinem Schwiegervater
kann man zu seiner Gesundheit nur gratulieren. Es ist nicht selbstverständlich, ist man über siebzig und braucht keine Medikamente . Schon Menschen über fünfzig, die keine Medikamente brauchen sind eine Ausnahme. Gsund bleibn.
Gruss schlagloch.
Gruss schlagloch.



So möchte ich auch gerne alt werden!
Ich weigere mich, solang es sinnvoll ist, gegen Medikamente.
Also keine Migränetabletten (nur im Notfall) - meist probier ichs mit autogenem Training,
Auch eine Grippe wird normal ausgeschwitzt.
da sind wir ganz einer Meinung, ich halte es wie du und die Grippalen Infekte werden ohne Pulverln durchgestanden. Alledings halte ich viel von einer gezielten Anwedung von ätherischen Ölen, wie Pfefferminze bei Kopfschmerzen oder Lavendel bei Hauptproblemen. Von Marcel Lavabre gibt es da ein praktisches Handbuch in dem ich gerne nachschlage.
Die fallen bei mir nicht unter Medikamente.
Unter Medikamente verstehe ich etwas chemisches gemachtes mit Neben- und Wechelwirkungen.
Du weißt eh, was ich meine :-)