Rauch aus
Ich hasse Zigarettenrauch, aber ich habe Raucher geliebt. Mein Sohn rauchte auch. Irgendwann im Stress der Mittelschule gesellte er sich in die Schar der Raucher und nun sind es fünf Jahre. Mir passte das gar nicht, ich war besorgt um seine Gesundheit, aber wenn das Kind über 18 ist und erwachsen, da ist es selber verantwortlich für Genuss und Gift, mit dem sich Mensch benebelt.
Seit Sechs Wochen raucht er nicht mehr. Er hat einfach aufgehört. Kein monatelanger Vorsatz, um den er gekämpft hätte, kein Allen-Carr-Programm, kein Pflaster, kein Ersatz-Kaugummi, nichts von alledem. Es war eine schlichte Entscheidung an einem Samstag im Mai im Liegestuhl sitzend, mit dem Rauchen aufzuhören. Seither hat er keine Zigarette mehr angerührt. Einfach so. Ohne Entzugserscheinungen.
- Das Ende eines Suchtverhaltens, aufgrund eines schlichten Entschlusses. Wenn so etwas möglich ist, was ist uns Menschen sonst noch alles möglich?
Seit Sechs Wochen raucht er nicht mehr. Er hat einfach aufgehört. Kein monatelanger Vorsatz, um den er gekämpft hätte, kein Allen-Carr-Programm, kein Pflaster, kein Ersatz-Kaugummi, nichts von alledem. Es war eine schlichte Entscheidung an einem Samstag im Mai im Liegestuhl sitzend, mit dem Rauchen aufzuhören. Seither hat er keine Zigarette mehr angerührt. Einfach so. Ohne Entzugserscheinungen.
- Das Ende eines Suchtverhaltens, aufgrund eines schlichten Entschlusses. Wenn so etwas möglich ist, was ist uns Menschen sonst noch alles möglich?
rosenherz - 16. Jun, 13:37
SCHLAGLOCH - 7. Jul, 16:44
Hallo Rosenherz! Dass der Sohn
zum Rauchen aufgehört hat, muß dich stark bewegt haben, sodaß du zum "Blog" gegriffen hast. Ende gut alles gut.
Gruss schlagloch.
Hallo BlogfreundeInnen!
Der Name „schlagloch“ ist Fantasie und Wirklichkeit. Das Blog schlagloch.20six.de ist in einem Schlagloch verschwunden. Ein neues Schlagloch öffnet sich: www.schlagloch.at
Über eine Verlinkung freut sich der „schlagloch blogger“.
P.S. Alle Texte und Kommentare von schlagloch.20six.de werden in das neue Blog übertragen:
www.schlagloch.at
Gruss schlagloch.
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Deichpapst - 10. Aug, 21:54
Wie es mir erging...!
Es war im Juni dieses Jahres, kurz vor dem Geburtstage, als ich diesen Entschluß faßte. Eine Entscheidung, die sich mir Hals über Kopf näherte, die überfallartig ganz neue Erkenntnisse verbreiten und schmackhaft machen, mich mit einer Art "Gedanken-Einnisterei" zu wieder einer neuen, plötzlichen Umkehr bewegen oder vielleicht auch "schonzwingen" wollte - und das auch sofort konnte.
Wie sich herausstellen sollte, war die ganze Aktion eine wahrhaft schonend vorgetragene, wenngleich irgendwie - ist man auf Haar-Halbiererei versessen - auch eine geklügelte List, wie man aufzwingt ohne ungebeten zu werden. Genau weiß ich das heute aber nicht mehr. Besser: Ich bin nie darauf gekommen. Sonderbar war das Ganze aber allemal. - Immerhin war es ja eine Sache des Momentes - und diese können sich gelegentlich rasch verflüchtigen - so, wie gehauchter Rauch.
Hatte mich dieser Glimmstengel gestört, oder konnte das arme - für den kurzen Genuß gedreh-rollte Tabakstengelchen - gar nichts dafür und es war die Quälhusterei eines Mitbewohners - unten, am Ende des Hinterhofes - der mich auf den Baum brachte? Wen interessiert das heute noch. Das Rauchen hörte auf - wie das Husten, drunten vom Hofe, ebenfalls.
Ich konnte es nie ganz klären. Und dann war da noch diese andere Sache, die ich nicht klären, geschweige denn erklären konnte. Dabei hätte ich so gern gewußt, warum ich keinen "Japp" hatte, warum mich
nichts überfiel und überfahren wollte, was mit Drang, Rumrennerei und einer sich ständig einschleichenden Unruhe, so einer Art von unerklärbarem (oder -lichem?) Aufgebrachtsein, zu tun gehabt hätte.
Ich war schlagartig davon ab, davon weg, bin aber gleich geblieben - lebe und liebe seitdem nicht anders, also nicht fantasievoller oder gar intensiver, irgendwelche Raucher stören mich nicht und ich sehe es nach wie vor gern, wenn Frauen "am Zuge" sind.
Es war mir, als hätte mir jemand (also in diesem Moment) auf die Schulter geklopft. - Also: Plötzlicher Entzug trifft Anerkennung. - Das war das Einzige, was mir Fragen aufgab.
Ich sollte ein Referat halten. Ja,....!
Grüße vom Deichpapst
Wie sich herausstellen sollte, war die ganze Aktion eine wahrhaft schonend vorgetragene, wenngleich irgendwie - ist man auf Haar-Halbiererei versessen - auch eine geklügelte List, wie man aufzwingt ohne ungebeten zu werden. Genau weiß ich das heute aber nicht mehr. Besser: Ich bin nie darauf gekommen. Sonderbar war das Ganze aber allemal. - Immerhin war es ja eine Sache des Momentes - und diese können sich gelegentlich rasch verflüchtigen - so, wie gehauchter Rauch.
Hatte mich dieser Glimmstengel gestört, oder konnte das arme - für den kurzen Genuß gedreh-rollte Tabakstengelchen - gar nichts dafür und es war die Quälhusterei eines Mitbewohners - unten, am Ende des Hinterhofes - der mich auf den Baum brachte? Wen interessiert das heute noch. Das Rauchen hörte auf - wie das Husten, drunten vom Hofe, ebenfalls.
Ich konnte es nie ganz klären. Und dann war da noch diese andere Sache, die ich nicht klären, geschweige denn erklären konnte. Dabei hätte ich so gern gewußt, warum ich keinen "Japp" hatte, warum mich
nichts überfiel und überfahren wollte, was mit Drang, Rumrennerei und einer sich ständig einschleichenden Unruhe, so einer Art von unerklärbarem (oder -lichem?) Aufgebrachtsein, zu tun gehabt hätte.
Ich war schlagartig davon ab, davon weg, bin aber gleich geblieben - lebe und liebe seitdem nicht anders, also nicht fantasievoller oder gar intensiver, irgendwelche Raucher stören mich nicht und ich sehe es nach wie vor gern, wenn Frauen "am Zuge" sind.
Es war mir, als hätte mir jemand (also in diesem Moment) auf die Schulter geklopft. - Also: Plötzlicher Entzug trifft Anerkennung. - Das war das Einzige, was mir Fragen aufgab.
Ich sollte ein Referat halten. Ja,....!
Grüße vom Deichpapst
rosenherz - 13. Aug, 19:29
Hallo Deichpapst!
Erst einmal herzlich Willkommen in meinem Blog. Von dir lese ich hier zum ersten Mal einen Kommentar und ich freue mich über deinen Besuch in meiner bescheidenen Bloghütte.
Wenn ich dich recht verstanden habe, rauchst du nimmer und du lebst dein Leben genauso, wie vorher. Mich überrascht das. Ich hätte mir vorgestellt, wenn jemand zu Rauchen aufhört, würde der Mensch sich auch sonstwie anders verhalten in der Lebensgestaltung. Da ichs elber nie geraucht habe, weiß ich ja nicht, wie das so ist mit der Rauchentwöhnung. Mir kam nur allerlei zu Ohren von anderen, die Höllenqaulen litten. Also nervös durch die Gegend rannten, in Gedanken anch einer Zigarette lechzten und dann mit allerlei mentalem Training dem Rauch abschworen.
Grüße vom Rosenherz
Wenn ich dich recht verstanden habe, rauchst du nimmer und du lebst dein Leben genauso, wie vorher. Mich überrascht das. Ich hätte mir vorgestellt, wenn jemand zu Rauchen aufhört, würde der Mensch sich auch sonstwie anders verhalten in der Lebensgestaltung. Da ichs elber nie geraucht habe, weiß ich ja nicht, wie das so ist mit der Rauchentwöhnung. Mir kam nur allerlei zu Ohren von anderen, die Höllenqaulen litten. Also nervös durch die Gegend rannten, in Gedanken anch einer Zigarette lechzten und dann mit allerlei mentalem Training dem Rauch abschworen.
Grüße vom Rosenherz
teacher - 24. Sep, 16:36
Tipp
Meine Söhne rauchen, obwohl beide Elternteile nicht rauchen. Ich warte noch auf diesen Tag, dass sie zur Einsicht kommen ...



bzw. leider sehr oft: fast nichts :-(
(auch per entschluss)