Vom inneren Wohlstand
Meine Tochter steht beim Herd und rührt genüsslich in der aufkochenden Suppe. Sie rührt mit dem Schneebesen so, dass sich der Topf auf der Herdplatte zu drehen beginnt. Sie kostet das Spiel aus. Nichts bringt sie aus der Ruhe, während sie rührt und redet. Es sind wundervolle Momente, in denen wir zusammen sind und ich ihre Anwesenheit genießen kann.
Der Duft eines frisch gebügelten Hemdes, der Anblick des Wäscheständers mit meiner trockenenden Kleidung, die silberen Mondscheibe die ihr Licht zwischen die kahlen Birnbäume wirft, funkelnde Sterne in einer lauen Winternacht, eine Nachricht am Handy, das sind wundervolle Momente, in denen ich inneren Wohlstand fühle. Momente, in denen mich nicht einmal ein Berg schmutzigen Geschirrs stört.
Vor nicht allzulanger Zeit, da glaubte ich, der innere Wohlstand käme durch äußeren Wohlstand zustande. Der bessere Job, das höhere Einkommen, die schöneren Möbel, das prestigeträchtigere Auto, das modische Styling, der schneller arbeitende Rechner, die billigere Telefonverbindung, das feinere Leder bei der Tasche.
Aber es sind nicht die Umstände, die mich glücklich sein lassen. Es ist zuerst das wundervolle Gefühl des inneren Wohlstands da, das mich zu dem Gedanken führt, die Umstände fügten glücklich. Aus einem finanziellen Desaster wachsen ungeahnte Kräfte der Insipration und Kreativität. Ja sogar eine Zangsräumung entpuppt sich als Chance und das Ende einer Beziehung ist zugleich Anfang einer neu gewonnen Selbstachtung.
Der Duft eines frisch gebügelten Hemdes, der Anblick des Wäscheständers mit meiner trockenenden Kleidung, die silberen Mondscheibe die ihr Licht zwischen die kahlen Birnbäume wirft, funkelnde Sterne in einer lauen Winternacht, eine Nachricht am Handy, das sind wundervolle Momente, in denen ich inneren Wohlstand fühle. Momente, in denen mich nicht einmal ein Berg schmutzigen Geschirrs stört.
Vor nicht allzulanger Zeit, da glaubte ich, der innere Wohlstand käme durch äußeren Wohlstand zustande. Der bessere Job, das höhere Einkommen, die schöneren Möbel, das prestigeträchtigere Auto, das modische Styling, der schneller arbeitende Rechner, die billigere Telefonverbindung, das feinere Leder bei der Tasche.
Aber es sind nicht die Umstände, die mich glücklich sein lassen. Es ist zuerst das wundervolle Gefühl des inneren Wohlstands da, das mich zu dem Gedanken führt, die Umstände fügten glücklich. Aus einem finanziellen Desaster wachsen ungeahnte Kräfte der Insipration und Kreativität. Ja sogar eine Zangsräumung entpuppt sich als Chance und das Ende einer Beziehung ist zugleich Anfang einer neu gewonnen Selbstachtung.
rosenherz - 28. Jan, 23:56
SCHLAGLOCH - 31. Jan, 18:31
Hallo Rosenherz! Das äußerer
Reichtum nicht zu innerem Reichtum führt, sollte man öfter schreiben.
Gruss schlagloch.
Gruss schlagloch.
amanta - 15. Mrz, 10:55
reich sein ohne Geld
Das ist es ! Materieller Wohlstand ist tatsächlich nicht Voraussetzung für inneren Reichtum. Glücklich jeder, der das erkannt hat und damit lebt. Ich muß allerdings eine Einschränkung machen: wenn die materiellen Verhältnisse nicht ein gewisses Mindestmaß erreichen, wenn wirkliche Armut das Leben bestimmt, hilft der innere Reichtum nur wenig, den Hunger zu stillen. Sicher, die Dinge, die das Leben wirklich reich machen kann man immer wahrnehmen, aber es ist wahrscheinlich viel schwieriger, wenn man Hunger leiden muß.
LG Amante
LG Amante



Gut, wenn man dort angekommen ist...
Wirklich geschafft hat man es erst, wenn der von Dir beschriebene "innere Wohlstand" eingetreten ist.
Bei mir war das ziemlich spät. Aber ich bin nun sehr zufrieden und will, obwohl ich unschuldig mehr als ein Jahr im Gefängnis war, dankbar sein.
Gruß gen Niederösterreich...
Buchfinder