Kuss-Sammlung (acuto)
Unser Kuss
Über Küssen reden,
als würde man es gerade tun –
jetzt und hier –
ist eigentlich unmöglich.
Doch es ist Weihnachten
und an Weihnachten ist nichts unmöglich.
Manchmal werden sogar Träume wahr.
Und darum träume ich einen Kuss –
nicht irgendeinen,
sondern DEN Kuss.
Auf dass er wahr werde.
Es ist ein Kuss in Liebe – tiefer Liebe.
Ein Kuss, der von mir weiß und von Dir.
Der alle Sehnsucht in sich trägt
und nur einen Wunsch kennt -
Dir zeigen,
wie unendlich kostbar Du mir bist.
Ich sehne mich nach diesem Kuss;
nicht beschlossen, noch vorgefasst.
Sondern weil Du Du bist
und ich Dich unendlich dafür liebe,
dass Du bist, der Du bist.
Einzig darum
sehne ich mich nach diesem Kuss.
Unserem Kuss.
Er beginnt in unseren Augen.
Tauch ein in mich, wie ich in Dich.
Erkenn die Tiefe,
die ich bin, die zu Dir will.
Kein Schleier mag Dich von mir trennen,
ich halte aus, solange du vermagst.
Und wenn du nicht mehr erträgst,
was du siehst,
weil es dich tiefer zieht als alles,
was Du je erahntest,
schau auf meinen Mund.
Er ist das Tor zu meiner Seele.
Ich wünsche mir von Herzen,
dass mich nicht Eile überfällt,
möcht kosten jeden Augenblick.
Mit all meinen Sinnen
Dich aufnehmen in mir.
Und da Dein Blick in mir wohnt,
weil alles, was er sieht,
Dein ist,
öffnen wir die Tür.
Behutsam erst,
damit nicht Hauch,
noch Wärme uns entgeht.
Unendlich sanft erkunden wir,
was uns zusammenführt.
Deinen Mund – ich will ihn lesen,
erkennen, wo ich hingehör.
Jede Linie, jeder Bogen,
sachte Wölbung, leiser Schwung
verzeichne ich auf meinen Lippen,
lass zeichnen Dich auch meinen Mund.
Und wenn wir wissen,
was wir ahnten,
unser Sehnen dem Erkennen weicht,
möcht ich in dir ertrinken -
ganz langsam erst
und dann in vollen Zügen.
Nicht Du, nicht ich mehr -
nur noch wir
versinken Tür in Tür.
Zwei Flüsse, die sich finden,
wie immer sie auch weiterführn -
der Kuss, den ich heut träume,
schmiegt sie zu einem Meer.
Ich weiß, dass es ihn gibt -
so, wie es Dich gibt und auch mich.
Mein Sehnen und das Deine
führen dorthin, wo er lebt
und auf uns wartet.
Auf dass er wahr werde -
unser Kuss.
(c) acuto
http://zweisilbig.twoday.net/
Über Küssen reden,
als würde man es gerade tun –
jetzt und hier –
ist eigentlich unmöglich.
Doch es ist Weihnachten
und an Weihnachten ist nichts unmöglich.
Manchmal werden sogar Träume wahr.
Und darum träume ich einen Kuss –
nicht irgendeinen,
sondern DEN Kuss.
Auf dass er wahr werde.
Es ist ein Kuss in Liebe – tiefer Liebe.
Ein Kuss, der von mir weiß und von Dir.
Der alle Sehnsucht in sich trägt
und nur einen Wunsch kennt -
Dir zeigen,
wie unendlich kostbar Du mir bist.
Ich sehne mich nach diesem Kuss;
nicht beschlossen, noch vorgefasst.
Sondern weil Du Du bist
und ich Dich unendlich dafür liebe,
dass Du bist, der Du bist.
Einzig darum
sehne ich mich nach diesem Kuss.
Unserem Kuss.
Er beginnt in unseren Augen.
Tauch ein in mich, wie ich in Dich.
Erkenn die Tiefe,
die ich bin, die zu Dir will.
Kein Schleier mag Dich von mir trennen,
ich halte aus, solange du vermagst.
Und wenn du nicht mehr erträgst,
was du siehst,
weil es dich tiefer zieht als alles,
was Du je erahntest,
schau auf meinen Mund.
Er ist das Tor zu meiner Seele.
Ich wünsche mir von Herzen,
dass mich nicht Eile überfällt,
möcht kosten jeden Augenblick.
Mit all meinen Sinnen
Dich aufnehmen in mir.
Und da Dein Blick in mir wohnt,
weil alles, was er sieht,
Dein ist,
öffnen wir die Tür.
Behutsam erst,
damit nicht Hauch,
noch Wärme uns entgeht.
Unendlich sanft erkunden wir,
was uns zusammenführt.
Deinen Mund – ich will ihn lesen,
erkennen, wo ich hingehör.
Jede Linie, jeder Bogen,
sachte Wölbung, leiser Schwung
verzeichne ich auf meinen Lippen,
lass zeichnen Dich auch meinen Mund.
Und wenn wir wissen,
was wir ahnten,
unser Sehnen dem Erkennen weicht,
möcht ich in dir ertrinken -
ganz langsam erst
und dann in vollen Zügen.
Nicht Du, nicht ich mehr -
nur noch wir
versinken Tür in Tür.
Zwei Flüsse, die sich finden,
wie immer sie auch weiterführn -
der Kuss, den ich heut träume,
schmiegt sie zu einem Meer.
Ich weiß, dass es ihn gibt -
so, wie es Dich gibt und auch mich.
Mein Sehnen und das Deine
führen dorthin, wo er lebt
und auf uns wartet.
Auf dass er wahr werde -
unser Kuss.
(c) acuto
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rosenherz - 24. Dez, 18:16



Frohes Fest!
auch aus dem Weihnachtsland Erzgebirge die besten Wünsche für ein frohes Fest und einen fleißigen Weihnachtsmann - aber auch Stunden des Friedens und der Besinnlichkeit!
*lg* und alles Gute!
Maik,
der
Hallo Maik,