Kuss-Sammlung (Anfrage)
In meinem Weblog habe ich eine Rubrik mit dem Namen Kuss-Sammlung eröffnet.Ich beabsichtige einen Beitrag mit Antworten von twoday-Bloggern von zu veröffentlichen und ich fände es schön, eine Sammlung von mind. fünf Aussagen von Bloggern und Bloggerinnen von zu posten.
Die Frage lautet: "Was ist ein guter Kuss?"
Wer seinen persönlichen Beitrag zum Thema in meinem Weblog gepostet sehen will, melde sich hier mit einem Kommentar oder Mail an moni0604 äd gmx at
Die Frage lautet: "Was ist ein guter Kuss?"
Wer seinen persönlichen Beitrag zum Thema in meinem Weblog gepostet sehen will, melde sich hier mit einem Kommentar oder Mail an moni0604 äd gmx at
rosenherz - 23. Dez, 10:41
WilderKaiser - 23. Dez, 10:50
Klar doch, dass ich hier mitmache. Wenn du Trackbacks zulassen würdest, wäre es natürlich am einfachsten. Aber ich kann meinen Beitrag auch über einen Kommentar verlinken - geht auch so. LG, WilderKaiser
rosenherz - 23. Dez, 10:51
hach, es ist mir ein vergnügen, wenn sie sich daran beteiligen, wilder kaiser!
WilderKaiser - 23. Dez, 13:08
So, ich nun wieder. Mein Beitrag lautet: Unmögliche Küsse. Noch kurz vor den letzten Weihnachtseinkäufen verfaßt. LG, WilderKaiser
david ramirer - 23. Dez, 13:16
ein guter kuss
eingetaucht die schalen
in das andere
und doch auch
in sich
die zeit verschwand
an ihre stelle trat
das ungekannte
innige du
wie nahrung kommt es
wellenweise
überströmend
in meine welt
dazwischen ist tanz
und unausgesetzte berührung
der zungen - der hände
und des geschmacks
wie eine perle sinkt
der kern unserer seelen
auf den grunde
der anderen schale
und wir küssen uns
weiter, und weiter
und der morgen erwacht
und sieht uns küssend...

in das andere
und doch auch
in sich
die zeit verschwand
an ihre stelle trat
das ungekannte
innige du
wie nahrung kommt es
wellenweise
überströmend
in meine welt
dazwischen ist tanz
und unausgesetzte berührung
der zungen - der hände
und des geschmacks
wie eine perle sinkt
der kern unserer seelen
auf den grunde
der anderen schale
und wir küssen uns
weiter, und weiter
und der morgen erwacht
und sieht uns küssend...

ConAlma - 23. Dez, 14:04
Der gute Kuss
Der gute Kuss verbindet das Oben mit dem Unten. Hebt die Trennung auf, die unsere vorlaute Ratio so gerne vornimmt und sich möglicherweise in Strategien ergeht, während das Unten völlig strategiefrei agieren will. Der gute Kuss setzt die Kontrollmechanismen außer Kraft. Der gute Kuss h a t diese Kraft. D e r gute Kuss lässt tatsächlich Glocken klingen. Aber möglicherweise geschieht dies nur einmal im Leben.
Rein technische Anmerkung: Frauen küssen besser. Mein einziger Glockenkuss aber kam von einem Mann.
[Danke für die Einladung!]
Rein technische Anmerkung: Frauen küssen besser. Mein einziger Glockenkuss aber kam von einem Mann.
[Danke für die Einladung!]
nömix - 23. Dez, 15:25
Ein guter Kuss ist das intimste, was es zwischen Mann und Frau gibt. Intimer als Sex.
rosmarin - 24. Dez, 10:45
was für eine wunderbare idee....
und so eine herrliche kuss-sammlung ist es geworden, die ich da an weihnachten entdecke.
wunderschöööön :-))
und so eine herrliche kuss-sammlung ist es geworden, die ich da an weihnachten entdecke.
wunderschöööön :-))
acuto - 24. Dez, 17:03
Unser Kuss
Über Küssen reden,
als würde man es gerade tun –
jetzt und hier –
ist eigentlich unmöglich.
Doch es ist Weihnachten
und an Weihnachten ist nichts unmöglich.
Manchmal werden sogar Träume wahr.
Und darum träume ich einen Kuss –
nicht irgendeinen,
sondern DEN Kuss.
Auf dass er wahr werde.
Es ist ein Kuss in Liebe – tiefer Liebe.
Ein Kuss, der von mir weiß und von Dir.
Der alle Sehnsucht in sich trägt
und nur einen Wunsch kennt -
Dir zeigen,
wie unendlich kostbar Du mir bist.
Ich sehne mich nach diesem Kuss;
nicht beschlossen, noch vorgefasst.
Sondern weil Du Du bist
und ich Dich unendlich dafür liebe,
dass Du bist, der Du bist.
Einzig darum
sehne ich mich nach diesem Kuss.
Unserem Kuss.
Er beginnt in unseren Augen.
Tauch ein in mich, wie ich in Dich.
Erkenn die Tiefe,
die ich bin, die zu Dir will.
Kein Schleier mag Dich von mir trennen,
ich halte aus, solange du vermagst.
Und wenn du nicht mehr erträgst,
was du siehst,
weil es dich tiefer zieht als alles,
was Du je erahntest,
schau auf meinen Mund.
Er ist das Tor zu meiner Seele.
Ich wünsche mir von Herzen,
dass mich nicht Eile überfällt,
möcht kosten jeden Augenblick.
Mit all meinen Sinnen
Dich aufnehmen in mir.
Und da Dein Blick in mir wohnt,
weil alles, was er sieht,
Dein ist,
öffnen wir die Tür.
Behutsam erst,
damit nicht Hauch,
noch Wärme uns entgeht.
Unendlich sanft erkunden wir,
was uns zusammenführt.
Deinen Mund – ich will ihn lesen,
erkennen, wo ich hingehör.
Jede Linie, jeder Bogen,
sachte Wölbung, leiser Schwung
verzeichne ich auf meinen Lippen,
lass zeichnen Dich auch meinen Mund.
Und wenn wir wissen,
was wir ahnten,
unser Sehnen dem Erkennen weicht,
möcht ich in dir ertrinken -
ganz langsam erst
und dann in vollen Zügen.
Nicht Du, nicht ich mehr -
nur noch wir
versinken Tür in Tür.
Zwei Flüsse, die sich finden,
wie immer sie auch weiterführn -
der Kuss, den ich heut träume,
schmiegt sie zu einem Meer.
Ich weiß, dass es ihn gibt -
so, wie es Dich gibt und auch mich.
Mein Sehnen und das Deine
führen dorthin, wo er lebt
und auf uns wartet.
Auf dass er wahr werde -
unser Kuss.
als würde man es gerade tun –
jetzt und hier –
ist eigentlich unmöglich.
Doch es ist Weihnachten
und an Weihnachten ist nichts unmöglich.
Manchmal werden sogar Träume wahr.
Und darum träume ich einen Kuss –
nicht irgendeinen,
sondern DEN Kuss.
Auf dass er wahr werde.
Es ist ein Kuss in Liebe – tiefer Liebe.
Ein Kuss, der von mir weiß und von Dir.
Der alle Sehnsucht in sich trägt
und nur einen Wunsch kennt -
Dir zeigen,
wie unendlich kostbar Du mir bist.
Ich sehne mich nach diesem Kuss;
nicht beschlossen, noch vorgefasst.
Sondern weil Du Du bist
und ich Dich unendlich dafür liebe,
dass Du bist, der Du bist.
Einzig darum
sehne ich mich nach diesem Kuss.
Unserem Kuss.
Er beginnt in unseren Augen.
Tauch ein in mich, wie ich in Dich.
Erkenn die Tiefe,
die ich bin, die zu Dir will.
Kein Schleier mag Dich von mir trennen,
ich halte aus, solange du vermagst.
Und wenn du nicht mehr erträgst,
was du siehst,
weil es dich tiefer zieht als alles,
was Du je erahntest,
schau auf meinen Mund.
Er ist das Tor zu meiner Seele.
Ich wünsche mir von Herzen,
dass mich nicht Eile überfällt,
möcht kosten jeden Augenblick.
Mit all meinen Sinnen
Dich aufnehmen in mir.
Und da Dein Blick in mir wohnt,
weil alles, was er sieht,
Dein ist,
öffnen wir die Tür.
Behutsam erst,
damit nicht Hauch,
noch Wärme uns entgeht.
Unendlich sanft erkunden wir,
was uns zusammenführt.
Deinen Mund – ich will ihn lesen,
erkennen, wo ich hingehör.
Jede Linie, jeder Bogen,
sachte Wölbung, leiser Schwung
verzeichne ich auf meinen Lippen,
lass zeichnen Dich auch meinen Mund.
Und wenn wir wissen,
was wir ahnten,
unser Sehnen dem Erkennen weicht,
möcht ich in dir ertrinken -
ganz langsam erst
und dann in vollen Zügen.
Nicht Du, nicht ich mehr -
nur noch wir
versinken Tür in Tür.
Zwei Flüsse, die sich finden,
wie immer sie auch weiterführn -
der Kuss, den ich heut träume,
schmiegt sie zu einem Meer.
Ich weiß, dass es ihn gibt -
so, wie es Dich gibt und auch mich.
Mein Sehnen und das Deine
führen dorthin, wo er lebt
und auf uns wartet.
Auf dass er wahr werde -
unser Kuss.


