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    <title>Rosenherz</title>
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    <dc:publisher>rosenherz</dc:publisher>
    <dc:creator>rosenherz</dc:creator>
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    <title>Rosenherz</title>
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  <item rdf:about="http://rosenherz.twoday.net/stories/4996837/">
    <title>Mit dem Rauchen aufhören</title>
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    <description>Ich hasse Zigarettenrauch, aber ich habe Raucher geliebt. Mein Sohn rauchte auch. Irgendwann im Stress der Mittelschule gesellte er sich in die Schar der Raucher und nun sind es fünf Jahre. Mir passte das gar nicht, ich war besorgt um seine Gesundheit, aber wenn das Kind über 18 ist und erwachsen, da ist es selber verantwortlich für Genuss und Gift, mit dem  sich Mensch benebelt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit Sechs Wochen raucht er nicht mehr. Er hat einfach aufgehört. Kein monatelanger Vorsatz, um den er gekämpft hätte, kein Allen-Carr-Programm, kein Pflaster, kein Ersatz-Kaugummi, nichts von alledem. Es war eine schlichte Entscheidung an einem Samstag im Mai im Liegestuhl sitzend, mit dem Rauchen aufzuhören. Seither hat er keine Zigarette mehr angerührt.  Einfach so. Ohne Entzugserscheinungen.  &lt;br /&gt;
- Das Ende eines Suchtverhaltens, aufgrund eines schlichten Entschlusses. Wenn so etwas möglich ist, was ist uns Menschen sonst noch alles möglich?</description>
    <dc:creator>rosenherz</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://rosenherz.twoday.net/topics/Tagebuch&quot;&gt;Tagebuch&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 rosenherz</dc:rights>
    <dc:date>2008-06-16T11:37:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://rosenherz.twoday.net/stories/4919829/">
    <title>Muttertag</title>
    <link>http://rosenherz.twoday.net/stories/4919829/</link>
    <description>Morgen ist Muttertag. Und damit ich da zu einem ordentlichen Frühstück komme, habe ich heute Abend schon mal vorsorglich was gebacken - süße Rosinenbrötchen aus frisch gemahlenem Dinkelkorn. Und wie das duftet in der Küche!</description>
    <dc:creator>rosenherz</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 rosenherz</dc:rights>
    <dc:date>2008-05-10T21:37:00Z</dc:date>
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    <title>Vom inneren Wohlstand</title>
    <link>http://rosenherz.twoday.net/stories/4657033/</link>
    <description>Meine Tochter steht beim Herd und rührt genüsslich in der aufkochenden Suppe. Sie rührt mit dem Schneebesen so, dass sich der Topf auf der Herdplatte zu drehen beginnt. Sie kostet das Spiel aus. Nichts bringt sie aus der Ruhe, während sie rührt und redet. Es sind wundervolle Momente, in denen wir  zusammen sind und ich ihre Anwesenheit genießen kann.&lt;br /&gt;
Der Duft eines frisch gebügelten Hemdes, der Anblick des Wäscheständers  mit meiner trockenenden Kleidung, die silberen Mondscheibe die ihr Licht zwischen die kahlen Birnbäume wirft, funkelnde Sterne in einer lauen Winternacht, eine Nachricht am Handy, das sind wundervolle Momente, in denen ich inneren Wohlstand fühle. Momente, in denen mich nicht einmal ein Berg schmutzigen Geschirrs stört. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor nicht allzulanger Zeit, da glaubte ich, der innere Wohlstand käme durch äußeren Wohlstand zustande.  Der bessere Job, das höhere Einkommen, die schöneren Möbel, das prestigeträchtigere Auto, das modische Styling, der schneller arbeitende Rechner, die billigere Telefonverbindung, das feinere Leder bei der Tasche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber es sind nicht die Umstände, die mich glücklich sein lassen. Es ist zuerst das wundervolle Gefühl des inneren Wohlstands da, das mich zu dem Gedanken führt, die Umstände fügten glücklich. Aus einem finanziellen Desaster wachsen ungeahnte Kräfte der Insipration und Kreativität. Ja sogar eine Zangsräumung entpuppt sich als Chance und das Ende einer Beziehung ist zugleich Anfang einer neu gewonnen Selbstachtung.</description>
    <dc:creator>rosenherz</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://rosenherz.twoday.net/topics/Nachtgedanken&quot;&gt;Nachtgedanken&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 rosenherz</dc:rights>
    <dc:date>2008-01-28T22:56:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://rosenherz.twoday.net/stories/4644797/">
    <title>Goethe sagt im 83. Lebensjahr von sich:</title>
    <link>http://rosenherz.twoday.net/stories/4644797/</link>
    <description>&quot;Was bin ich denn selbst? Ich sammelte und benutze alles was mir vor Ohren, Augen und vor die Sinne kam. Zu meinem Werk haben tausende Einzelwesen das ihrige beigetragen, Toren und Weise, geistreiche Leute und Dummköpfe, Kinder, Männer, und Greise, sie alle kamen und brachten mit ihre Gedanken, ihr Können, ihre Erfahrungen, ihr Leben und ihr Sein; so erntete ich oft, was andere gesät, und dieses Werk trägt den Namen Goethe.&quot;</description>
    <dc:creator>rosenherz</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://rosenherz.twoday.net/topics/Goethe&quot;&gt;Goethe&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 rosenherz</dc:rights>
    <dc:date>2008-01-24T18:14:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://rosenherz.twoday.net/stories/4640308/">
    <title>Positive und negative Wertungen der Liebe</title>
    <link>http://rosenherz.twoday.net/stories/4640308/</link>
    <description>Simone de Beauvoir schrieb über den männlichen Sexualakt, dass er &quot;immer eine Art der Vergewaltigung ist&quot;. Der Mann spielt im Akt die aggressive Rolle und die Frau leidet.&lt;br /&gt;
Für Erich Fromm ist &quot;sexuelles Begehren nur Ausdruck und Erfüllung von Liebe.&quot;&lt;br /&gt;
William Blake betrachtete die Sexualität als ein Mittel, &quot;der Ewigkeit teilhaftig zu werden und den göttlichen Menschen zu erwecken, der in uns schlummert.&quot; Und er vertrat die These, dass &quot;die Liebe die Chance eröffnet, das Gefängnis der kapitalistischen Gesellschaft zu verlassen.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über die Jahrhunderte und Jahrtausende hinweg haben sich Wertungen der Liebe etabliert. Von Seiten der Philosophie gibt es positive und negative Wertungen. Sehen wir sie uns an:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Negative Wertungen der Liebe finden wir bei:&lt;br /&gt;
.)  Augustinus&lt;br /&gt;
.)  Thomas von Aquin&lt;br /&gt;
.)  Arthur Schoppenhauer&lt;br /&gt;
.)  Alice Schwarzer&lt;br /&gt;
.) Simone de Beauvoir&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Positive Wertungen der Liebe finden wir bei:&lt;br /&gt;
.)  Aristipp&lt;br /&gt;
.)  Platon&lt;br /&gt;
.)  Ovid&lt;br /&gt;
.)  Le Mettrie&lt;br /&gt;
.)  Erich Fromm&lt;br /&gt;
.)  Wilhelm Reich&lt;br /&gt;
.) Margot Anand</description>
    <dc:creator>rosenherz</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://rosenherz.twoday.net/topics/Liebeslust&quot;&gt;Liebeslust&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 rosenherz</dc:rights>
    <dc:date>2008-01-23T09:11:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://rosenherz.twoday.net/stories/4625360/">
    <title>Verborgene Schätze</title>
    <link>http://rosenherz.twoday.net/stories/4625360/</link>
    <description>Wie beinah jeden Tag weckt mich der Lärm eines Mitbewohners im Haus. Musik  lärmt durch die dünnen, alten Wände, Bässe dröhnen, nach wenigen Minuten stehe ich genervt auf. Mit noch verschlafenen Augen nähere ich mich dem einzigen Fenster im Zimmer,  nach Norden gerichtet, dessen großzügige Breite erlaubt einen weiten Blick. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im sich lichtenden Morgengrau fällt mir auf, die Hänge am nah gegenüberliegenden Berg sind schneelos. Mich beschleicht ein Gefühl des schlechten Gewissens. Hatte ich gestern gelogen? Eine Mitreisende hatte mich gefragt, ob es noch Schnee gäbe bei uns. &quot;Ja, klar!&quot;, versicherte ich ihr. Als ich nun die schneelosen Wiesen des Weihrauch-Bauern sehe, zweifle ich am Wahrheitsgehalt meiner gestrigen Antwort. Hatte ich in meiner Geschäftigkeit vergangener Tage übersehen, dass der Schnee gänzlich geschmolzen war? War ich so vertieft gewesen in meinen Alttag?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich gehe näher heran ans Fenster. Neige mich nahe an die Fensterscheibe, um den Abhang vor meinem Fenster zu erspähen. Liegt dort Schnee? Liegt dort jener Schnee, der mein Gewissen augenblicklich entlasten könnte? &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, Schnee bedeckt die Landschaft vor meinem Haus. Nein, nicht nur vor meinem Haus, der ganze Bergrücken ziert sich winterweiß. - Ich hatte die Wahrheit gesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich morgens beim Fenster verweile, stimme ich mich ein, auf den vor mir liegenden Tag. Wie ist das Wetter? Welche Farbe zeigt das Licht an diesem Morgen? Welche ersten Gedanken kommen mir in den Sinn?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor dem Fenster tänzelt ein trockenes Blatt empor - als vollführe es einen Ballettreigen. Es schwingt es sich ein paar Zentimeter in die Höhe, hält einen Moment inne, um wieder von neuen im Luftstrom in die Höhe zu tanzen. Immer wieder das gleiche Spiel. Bis es aus meinem Blickfeld entschwindet. Fasziniert beobachte ich das unerwartete Schauspiel. &quot;Verborgene Schätze&quot; - mein Gedanke dazu. Was wird mir dieser kommende Tag offenbaren an bisher verborgenen Schätzen?</description>
    <dc:creator>rosenherz</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://rosenherz.twoday.net/topics/Morgenjournal&quot;&gt;Morgenjournal&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 rosenherz</dc:rights>
    <dc:date>2008-01-18T07:21:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://rosenherz.twoday.net/stories/4619456/">
    <title>Warum trocknen im Geschirrspüler</title>
    <link>http://rosenherz.twoday.net/stories/4619456/</link>
    <description>... Kunststoffgefäße langsamer, als Glas oder Porzellan?</description>
    <dc:creator>rosenherz</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://rosenherz.twoday.net/topics/Fragen&quot;&gt;Fragen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 rosenherz</dc:rights>
    <dc:date>2008-01-16T09:23:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://rosenherz.twoday.net/stories/4617469/">
    <title>Wieviel</title>
    <link>http://rosenherz.twoday.net/stories/4617469/</link>
    <description>... Hektar Braugerste braucht es für 100.000 Seidln Bier?</description>
    <dc:creator>rosenherz</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://rosenherz.twoday.net/topics/Fragen&quot;&gt;Fragen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 rosenherz</dc:rights>
    <dc:date>2008-01-15T15:42:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://rosenherz.twoday.net/stories/4616861/">
    <title>Socken als (Weihnachts-) Geschenk</title>
    <link>http://rosenherz.twoday.net/stories/4616861/</link>
    <description>Handgestrickte Socken - ich finde sie wunderbar. Vor allem wenn sie mit feiner Wolle und dünnen Nadeln gestrickt sind. Solch feine Socken lassen sich gut in Straßenschuhen anziehen, sie tragen kaum auf und wärmen  trotzdem gut. Zudem sehen sie chick aus, wenn die Farben abgestimmt sind auf die restliche Kleidung. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An Weihnachten 2007 wollte ich etliche Menschen aus meinem Familienkreis und dem Freundeskreis mit Handgestrickten beschenken. Aber dazu musste ich rechtzeitig Planen. Rechtzeitig beginnen,  also spätestens im frühen Herbst. Mitte September holte ich das Nadelspiel hervor, Wolle hatte ich noch am Lager und schon konnte es losgehen. Das erste Paar sollte Schuhgröße 44 werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit meiner Einschätzung klappte es auch, es sind wirklich Socken der Größe 44 geworden, obwohl ich dazu niemals ein Zentimeterband verwende. Früher strickte ich noch haargenau nach den Angaben in der Anleitung von Strickheften und nach dem Maßband. Jetzt verlasse ich mich auf Augenmaß und Fingespitzengefühl. Das perfekte Zusammenspiel von Wollart, Fadenstärke, Nadeldicke, Musterung und Größe des Strickwerkes ist eine Kunst, die Erfahrung und Fingerspitzengefühl verlangt. Sie entwickeln sich am Tun selbst. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eingepackt in einen orangefarbenen Karton, in dem das Sockenpaar exakt hineinpasste, überreichte ich das Geschenk zu Weihnachten meinem Schwiegervater. Ich wusste, dass er die Vorzüge handgestrickter Socken zu schätzen weiß. Vor weiß Gott wievielen Jahren hatte ich ihm einmal ein solches Paar zum Geburtstag geschenkt gehabt. Er hatte es all die Jahre sorgsam gepflegt. Alte Leute haben manchmal die Angewohnheit, neue Dinge vorerst aufzubewahren,  bevor sie sie verwenden. Mein Schwiegervater zog die Socken regelmäßig an, statt sie im hintersten Winkel der Sockenlade verstauben zu lassen. Ich denke, er hat sie geschätzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dass er sich über das neuerliche Paar freut, war ihm anzusehen. Er lächelte nicht nur mit dem Mund, sondern strahlte übers ganze Gesicht, als er es auspackte. Ein paar Tage später, es war noch vor Silvester, erzählte er mir: &quot;Ich habe die Socken schon an.&quot; Er hob das Hosenbein ein wenig hoch und ließ das Bündchen der Socken hervorblitzen, das ich augenblicklich als mein Werk wiedererkannte.&lt;br /&gt;
Aber vielleicht waren es weniger die Socken an sich, über die er sich freut, sondern viel mehr der Umstand, dass ich sie persönlich für ihn gestrickt habe.</description>
    <dc:creator>rosenherz</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://rosenherz.twoday.net/topics/Strickjournal&quot;&gt;Strickjournal&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 rosenherz</dc:rights>
    <dc:date>2008-01-15T11:28:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://rosenherz.twoday.net/stories/4614467/">
    <title>Wohin</title>
    <link>http://rosenherz.twoday.net/stories/4614467/</link>
    <description>... greifen die Frauen am liebsten bei einem Mann?</description>
    <dc:creator>rosenherz</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://rosenherz.twoday.net/topics/Fragen&quot;&gt;Fragen&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 rosenherz</dc:rights>
    <dc:date>2008-01-14T16:46:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://rosenherz.twoday.net/stories/4491528/">
    <title>Wiedersehen mit dem Weihnachtsmann</title>
    <link>http://rosenherz.twoday.net/stories/4491528/</link>
    <description>Gestern Abend traf ich den Weihnachtsmann. Der Kulturausschuss hatte als Einstimmung zum Advent meine Lesung angesetzt und der Weihnachtsmann saß unter den Gästen. Obwohl er keinen Bart hatte, erkannte ich ihn gleich.  Nachher,  beim Buffet gesellte ich mich zu ihm. Ich fragte ihn, weshalb er ohne Bart anzutreffen  sei.  &quot; Die Chemotherapie hatte ihn mir genommen&quot;, erzählte er.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit richtigem Namen heißt der Weihnachtsmann Josef und ist ein entfernter Verwandter. Mein Großvater hatte eine Schwester, Ottilie,  und der Weihnachtsmann hatte deren Tochter geheiratet. Zeitlebens kannte ich ihn mit weißem Rauschebart. Ich nannte Josef stets den Weihnachtsmann, der mit seinen freundlichen Wesen, den lustigen braunen Augen und dem schönen langen weißen Bart (und weißem Haar)  für mich der beste und liebste Weihnachtsmann der Welt war. Aber nicht nur für mich. Im Laufe der Jahrzehnte war er für tausende Kinder in der Kirche, im Kindergarten, in der Schule oder bei Feierlichkeiten im Dorf der Nikolaus. Einer der eben ohne Verkleidung aussah, wie wir uns einen wunderbar freundlichen und gütigen Mann,  wie den Weihnachstmann, vorstellen mögen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun braucht der Weihnachstmann wohl selbst ein Christkind, das ihm über die schwere Zeit der Chemo hinweg hilft.</description>
    <dc:creator>rosenherz</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://rosenherz.twoday.net/topics/Tagebuch&quot;&gt;Tagebuch&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 rosenherz</dc:rights>
    <dc:date>2007-11-28T23:25:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://rosenherz.twoday.net/stories/4479434/">
    <title>Kerzen von Herzen</title>
    <link>http://rosenherz.twoday.net/stories/4479434/</link>
    <description>Während ich ein paar Tage verreist war, sammelte sich ein Stapel Post an, darunter drei Päckchen, die ich freudig in Empfang nehme. Ich öffne das größte Paket. Darin befinden sich zwei Kilo Bienenwachsstücke, die ich von einer Bäuerin im Waldviertel erstanden habe. Der Versand hat bestens geklappt, alles ist wohlbehalten angekommen. &lt;br /&gt;
Ich öffnen den Sack mit dem Wachs und stecke meine Nase hinein. Das Wachs duftet wunderbar süß! Und wie schön es ist, mit der goldgelben Farbe, die das Wachs von Natur aus hat. &lt;br /&gt;
In einer Schachtel im Keller lagert das Zubehör zum Kerzengießen, das ich hervorhole. Am Nachmittag schmelze ich ein paar Brocken Wachs in dem schmalen hohen Gefäß, das zur Sicherheit im  heißen Wasserbad steht, da das Wachs sonst allzu leicht brennbar wäre. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spätestens nach den ersten Teelichten, die ich in die Form gegossen habe, weiß ich, wieso derart selten Bienenwachs verarbeitet wird. Bienenwachs erweist sich in der Verarbeitung weitaus klebriger als synthetisches Wachs aus billigem Paraffin. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unlängst, in Vorfreude auf das Selbermachen von schönen Kerzen, kaufte ich in einem Bastelladen eine Würfelform, die ich heute gleich verwende. Ich bin gespannt, wie das mit dieser Form gehen wird . Meine Form für Zylinderkerzen ist nirgends zu finden. Darüber bin ich verärgert, denn ich hatte das ganze Zubehör im Vorjahr jemanden geborgt und da habe ich bei der Rückgabe im guten Vertrauen die Schachtel nicht auf Vollständigkeit kontrolliert. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um neben Teelicht und Würfel eine weitere Art von Kerzen zu bekommen, forme ich eine Stabkerze. Dazu muss das Wachs eine bestimmte Temperatur und Konsistenz bekommen, damit es in meinen Händen formbar ist. Weder darf es flüssig, noch darf es zu kalt sein, denn da ist es unmöglich zu bearbeiten. Nach einigem Experimentieren im Laufe der Nachmittagsstunden halte ich einen formbaren Wachsbrocken in den Händen. Vom Docht mit der passenden Stärke schneide ich ein 30 cm langes Stück ab und beginne ihn mit Wachs zu umhüllen. Nach und nach kann ich eine längliche Festtagskerze erkennen, die durch die Wärme und Bewegung meiner Hände entsteht. Oft umfängt meine Hand die Kerze, um die Oberfläche zu glätten. Ein unbekümmerter Versuch, das auf der glatten Arbeitsfläche zu tun scheitert, da das Wachs bei der Berührung mit der Arbeitsplatte zu rasch abkühlt und sich nicht mehr glätten lässt, sondern in Schüppchen abreißt, was potthässlich aussieht und sich nur noch mit Mühe wieder glätten lässt mit der Hand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach getaner Arbeit stehen nun rund zwanzig Teelichte, drei Würfel- und zwei Festtagskerzen zum Aushärten am Fensterbrett. Sie duften wunderbar und ich freue mich auf Momente, in denen ich eine dieser handgemachten Kerzen entzünde - oder verschenke.</description>
    <dc:creator>rosenherz</dc:creator>
    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://rosenherz.twoday.net/topics/Tagebuch&quot;&gt;Tagebuch&lt;/a&gt;</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 rosenherz</dc:rights>
    <dc:date>2007-11-25T15:51:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://rosenherz.twoday.net/stories/4477702/">
    <title>Wiederkehr</title>
    <link>http://rosenherz.twoday.net/stories/4477702/</link>
    <description>Fünf Monate habe ich nicht in mein Blog geschaut gehabt. So lange ist das schon wieder her? Der Sommer ist inzwischen vergangen, der Herbst ins Land gezogen und mit ihm der erste Schnee. Er hält sich hartnäckig. Winterlich sieht es hier aus und wie in einer Bilderbuchlandschaft liegen die verschneiten Wiesen vor mir. Aber nichts lockt mich hinaus, ins Freie, in die Natur. Ich schreibe hier ein paar Zeilen in mein Weblog. Eine Wiederkehr, als wäre ich nur kurz weg gewesen, um im Garten einen Apfel zu pflücken.</description>
    <dc:creator>rosenherz</dc:creator>
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    <dc:rights>Copyright &#169; 2007 rosenherz</dc:rights>
    <dc:date>2007-11-24T21:31:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://rosenherz.twoday.net/stories/4075301/">
    <title>Fit über Fünfzig</title>
    <link>http://rosenherz.twoday.net/stories/4075301/</link>
    <description>Die Hitze macht Jung und Alt zu schaffen. Wer bei solchen Temperaturen in einem nicht klimatisierten Büro oder Betrieb sein Brot verdienen muss, hat mein  Mitgefühl. Ich denke auch an alte Menschen, deren Organismus sich nicht mehr so schnell auf die Hitze einstellen kann wie in jüngeren Jahren. &lt;br /&gt;
Mir kam heute Morgen, nach einer schlaflosen Nacht, der älteste  Bürger der Nachbargemeinde in den Sinn. Sogar mit seinen 96 Jahren ging er selber Einkaufen und versorgte zum Teil seinen Haushalt noch selbst. Befragt nach dem Geheimnis seines hohen Alters und seiner Gesundheit, erzählte er, er und seine Frauen haben immer Wert gelegt auf Lebensmittel, wie sie die Bauern essen und auf kaltgepresstes Olivenöl. Bereits in den 1960er Jahren fing fingen sie an, anstelle des  üblichen Fettes, kaltgepresstes Olivenöl zu verwenden. Das muss man sich einmal vorstellen! Das war zu einer Zeit, in der bei uns am Land so gut wie niemand Olivenöl kannte, geschweige denn den Wert von kaltgepressten (Oliven-)Öl.&lt;br /&gt;
Er pflegte einen Lebensstil und eine Ernährung, die ihn und seine Frau bis ins hohe Alter fit hielt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bewundernswert.  Und nachahmenswert.</description>
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    <dc:date>2007-07-16T10:59:00Z</dc:date>
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    <title>Küssen</title>
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    <description>Danke an Herrn Lo: Ohne ihm hätte ich, die eine Kusssammlung im Weblog pflegt, fast diesen ehrwürdigen Tag übersehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der 6. Juli ist Tag des Kusses  - und das erklärt mir, weshalb ich denn heute morgen so gar nicht aus den Träumen lösen mochte. &lt;br /&gt;
Mir träumte, ein Mann trug mich über eine weitläufige Blumenwiese mit wunderschönen großblütigen Blumen. In der Mitte des Grundstücks pflückte er einen Strauß für mich, dann trug er mich wieder. Währenddessen küssten wir einander ausgiebig und das war so gut und so gefühlvoll und so schön, dass ich heute Morgen gar nicht aufwachen mochte, geschweige denn aufstehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Tag des Kusses soll keine Frau und kein Mann ungeküsst zu Bett gehen.</description>
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    <dc:subject>&lt;a href=&quot;http://rosenherz.twoday.net/topics/Kuss-Sammlung+II.&quot;&gt;Kuss-Sammlung II.&lt;/a&gt;</dc:subject>
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    <dc:date>2007-07-06T16:26:00Z</dc:date>
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