Beim Mittelalterfest
St. Pölten feiert 850 Jahre. Dazu wurde von 1. bis 3. Mai eine Mittelalterfest am Rathausplatz veranstaltet. Meine Tochter und ich besuchten das Fest am Samstag, wo das Wetter angenehm frühlingshaft war und gerade soviele Leute unterwegs waren, sodass man noch halbwegs gut die Reihen mit den Ständen flanieren konnte.
Unterschiedliche Zünfte und Gilden waren vertreten. Ich habe mich gefragt, wo man die vielen Menschen aufgetrieben hat, die sich mit dem Mittelalter befassen und entsprechend auftreten können. Von den unterschiedlichen Kleidungsstücke (der jeweiligen Schichten...) über die Tischkultur (Ton, Holz ...) bis hin zu den Schmuckstücken, der Färberei mit Pflanzenfarben und zur Buchmalerei war das mittelalterliche Leben zu sehen.
Auf einem der Strohballen, die als Tische und Sitzgelegenheiten fungierten, sah ich eine farbenprächtig gemalte Buchseite, wie ich sie aus Bildern über das 12 - 15. Jh. kenne. Davor saß ein blonder Jüngling mit langen Haaren, der einen Federkiel in der Hand hielt. Ich gesellte mich zu ihm und fing ein Gespräch an über die Buchseite. Dabei stellte sich heraus, dass er sie selbst in tagelanger Arbeit gemalt und geschrieben hatte. Die feinen Verzierungen am Majuskel hatte er mit der Pinselspitze und roter Farbe gemalt, was mich faszinierte. Ich hatte gedacht, er würde das mit der Metallfeder ausführen. Sogar die Vergoldungen auf der Buchseite hatte er standesgemäß mit echtem Blattgold angelegt.
Unterschiedliche Zünfte und Gilden waren vertreten. Ich habe mich gefragt, wo man die vielen Menschen aufgetrieben hat, die sich mit dem Mittelalter befassen und entsprechend auftreten können. Von den unterschiedlichen Kleidungsstücke (der jeweiligen Schichten...) über die Tischkultur (Ton, Holz ...) bis hin zu den Schmuckstücken, der Färberei mit Pflanzenfarben und zur Buchmalerei war das mittelalterliche Leben zu sehen.
Auf einem der Strohballen, die als Tische und Sitzgelegenheiten fungierten, sah ich eine farbenprächtig gemalte Buchseite, wie ich sie aus Bildern über das 12 - 15. Jh. kenne. Davor saß ein blonder Jüngling mit langen Haaren, der einen Federkiel in der Hand hielt. Ich gesellte mich zu ihm und fing ein Gespräch an über die Buchseite. Dabei stellte sich heraus, dass er sie selbst in tagelanger Arbeit gemalt und geschrieben hatte. Die feinen Verzierungen am Majuskel hatte er mit der Pinselspitze und roter Farbe gemalt, was mich faszinierte. Ich hatte gedacht, er würde das mit der Metallfeder ausführen. Sogar die Vergoldungen auf der Buchseite hatte er standesgemäß mit echtem Blattgold angelegt.
rosenherz - 12. Mai, 13:00


