Was sein wird, wird sein - besingt ein bekannter Oldie. Zum Jahreswechsel werden gerne Jahreshoroskope gelesen, Blei gegossen oder Prognosen zitiert. Nahezu alle Zukunftsprognosen wurden bisher von Männern erstellt, was die Frage aufwirft, wieso Frauen trotz Genderregelung nicht zum Zug kommen. Eine Studie über die Trefferquote von Prognosen ergab: "80 Prozent der Zukunftsprognosen treffen nicht ein."
Ist das jetzt gut? Für wen? Wie anders würden Prognosen lauten, wenn sie von Frauen erstellt würden? Wenn Negativ-Prognosen nicht eintreffen, haben sie dann ihre Aufgabe, eine Kursänderung herbeizuführen, erfüllt?
Meine Großmutter pflegte zu sagen, wenn ich als Kind fröhlich durch die Gegend lief und viel lachte, am nächsten Tag würde ich weinen. Oft traf das dann tatsächlich zu. Ein Onkel meinte, als ich zwölf Jahre alt war und bei seiner Hochzeit tanzte, ich würde ein hervorragende Tänzerin werden. Das traf bis heute nicht ein.
rosenherz - 30. Dez, 18:18
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Du beginnst, mich zu küssen, von oben her, wirst den Mund
öffnen müssen, wartest zu, stößt schließlich heftig und
schwellend da rein, willst so meine Zunge fixieren.
Ich halt dagegen, verlier den Atem, muss ventilieren.
Du hebst den Schopf. Weißt du überhaupt, was ein Kuss
alles raubt? Nicht nur den Kopf, die Besinnung – das Muss
der Entscheidung! Die Talkmasterin in einer Talkshow
wollte genau wissen, ob die Frau den Mund geöffnet hat, so,
und ob die Zunge im Spiel war. Damit nicht genug: ob
denn der Mann mit seiner Zunge eingedrungen ist, grob,
und - wenn ja – wie weit: nur einen Zentimeter, zwei, drei
oder nach ganz hinten. Oder ob gleich gebissen wurde, einerlei,
ob in ihre Lippen oder die Spitze. Und dann die Reaktion
der Frau mit ihrer Zunge. Ob es also zu einer Kommunikation
da drinnen, einem Mit- oder Zusammenspiel gekommen ist
und - wenn ja -: wieviel Sekunden es sich dort spießt
mit ihrem Widerstand; oder ob sie seine Zunge, kaum
zwischen ihren zusammengepressten Lippen, im Mundraum
gespürt hat, davon unumwunden zu mehr verführt ist - ihr
Ausflippen oder zurückweisendes Zurückweichen, hier,
vor diesem unglücklicherweise eingedrungenen Stück,
vor dessen Begehren, seinem drängenden Vor und Zurück.
Im betreffenden Fall war die Frage, ob ein Ehebruch schon
damit beginnt, dass die Frau in dieser brüchigen Situation –
auch wenn sie sonst passiv bleibt – die Lippen auftut,
Nicht einmal ein Zentimeter ist erlaubt, ist nicht gut
für ihr Ansehen, so die Meinung der Mehrheit, sagst du.
Aber kommen nicht immer Frust, Sex und Triebe dazu?
Dabei geht es nicht darum, ob die treibende Kraft,
der Zungenküsser – der Freund des Klägers –, voller Saft
war oder nicht. Diesen kitzligen Fall entscheidet nur,
dass die Frau nicht, gemäß ihrer Natur, über die Schnur
haut, also vielleicht in einem Reflex des Erschreckens
den Mund ein wenig öffnet, mit einer Drehung des Beckens
dem Mann die Gelegenheit bietet, ein- und damit auch
noch weiter vorzuchecken: zu Hals, Schultern, Bauch.
Wäre eine leichte Lippenberührung schon genug Animation?
....
finden sie unter "zungenküsser yvonne".
rosenherz - 30. Dez, 17:35
„Ein Kuss ist vielleicht nicht die Wahrheit, aber er ist das, wovon man sich wünscht, dass es die Wahrheit wäre.“
Steve Martin in dem Film L. A. Story.
"Ein Kuss ist eine Sache, für die man beide Hände braucht."
Mark Twain
"Küssen, das ist die Übermittlung einer Drucksache an den Empfänger, ohne Einwirken der Post."
Georg Thomalla
"Es gehört viel Erfahrung dazu, wie eine Anfängerin zu küssen."
Zsa Zsa Gabor
"Ein Kuss ist Mund-zu-Mund-Beatmung ohne medizinischen Anlaß."
Joachim Fuchsberger
"Ein Kuß ist eine Sache, für die man beide Hände braucht."
Mark Twain
"Küssen ist, wenn oben einer klingelt und unten einer aufmacht.“
Hans Werner Olm
rosenherz - 30. Dez, 01:05